Betrachtungen
Vier Betrachtungen von Robert Waster aus der ‹Stimme der Wassermannzeit› und zwei Gedichte von Anton Hahnekamp.
Die Stille!
Wir Menschen leben heute in einer sehr lauten Welt. Unsere Kinder wachsen schon in einer lärmdurchpulsten Welt auf, die umfänglich schädigend für alle ist, und der Ausgleich, dem wir alle bedürfen, sich nämlich für auch nur ganz kurze Zeit in die Stille zurückzuziehen, wird einfach ignoriert. Die Einsamkeit, die Ruhe zu geniessen, das scheint der Mensch verlernt zu haben. Lärmend streift er durch die Natur, doch nicht genug damit, denn um die Rastlosigkeit, die ihn umgibt, noch zu untermauern, muss er die lärmende Disco besuchen. So aber, lieber Mitmensch, vergisst du das Wichtigste in deinem Leben: Deinen treuesten Begleiter, den «Geist»! In deiner Ruhelosigkeit missachtest du dein inneres Selbst, den stetigen Begleiter, der dir immer zur Seite steht, wenn du nur auf ihn hörst. Dazu bedarf es aber der Meditation, die durch Konzentration, Stille und hartes Lernen auf Dauer wirksam wird. Deine Ruhelosigkeit und Angst lassen dies aber nicht zu, denn dein innerer Begleiter zeigt alle deine Schandtaten schonungslos auf. Ich spreche jetzt vom Gewissen: Wenn dieses ignoriert wird – das ist in der heutigen Zeit meist der Fall -, dann kann oder will der Mensch seine Fehler nicht erkennen, und so kann er diese auch nicht beheben. Dazu benötigt er die Stille, die ihm die Natur vorlebt, in den Gesetzen und Geboten der Schöpfung verwoben, so wie Billy das lehrt: Die Naturgesetze ruhen im Schöpfungsplan. In der Natur kann der Mensch in Ruhe den Gedanken freien Lauf lassen, in das Innere eintauchen und die eigene Persönlichkeit registrieren, damit er sich evolutionieren und neutral-positiv im Einklang mit der Natur leben kann und den Mitmenschen im Licht der Liebe der Schöpfung sieht, aus der alle das Leben erhielten, um dereinst durch die Evolution in relativer Vollkommenheit in die Schöpfung eingehen zu können.
aus «Stimme der Wassermannzeit» Nr. 141, Dezember 2006
Robert Waster, Österreich
System und Ordnung!
Das Gesetz «System und Ordnung» wird von der Schöpfung in Liebe für den Menschen kreiert, um sein Fortkommen und auch die Evolution zu sichern und wird wie die Freiheit für den persönlichen Vorteil je nach Mentalität und Auffassung verwendet. Gesetze, System und Ordnung und Freiheit usw. sind eng miteinander verwoben sowie in sich absolut logisch und müssen daher auch richtig angewendet werden. Die Ordnung beinhaltet z.B. ein absolutes System, so also ein richtiges System auch eine Ordnung aufweist. Ist dies nicht der Fall, dann herrscht Chaos, in dem sich vielleicht nur noch der Verursacher selbst auskennt, wobei jedoch keine konstruktive Zusammenarbeit mehr gewährleistet ist. Betrachten wir einmal das Weltall, denn da sind Kräfte am Werk, die alle ein System und somit auch eine absolute Logik in einer wahren Ordnung darstellen. Das Vakuum, die ganzen Schwingungen, Fliehkräfte und die Gravitation usw. bilden alle miteinander durchdachte Einheiten, die letztendlich ein Ganzes ergeben und daher die Existenz von allem gewährleisten. Wir Menschen dagegen, mit unseren selbsterschaffenen Systemen, sind fehlbar, denn wir sind lernende Geschöpfe, die durch Erfahrungen ihr Fortkommen fristen. Daher müssen wir auch in unseren Gedanken Ordnung schaffen, wodurch das Zusammenleben beeinflusst und in logischer, neutraler Form die Macht der Gedanken angewendet wird, wie uns Billy immer wieder mit Geduld und Liebe erklärt, wodurch – bei Anwendung dieses Systems – der Mensch das Zusammenleben wieder erlernt. Dadurch erkennt er die wahre Liebe, das Wissen, die Weisheit und den Frieden in Wahrheit. Und daraus muss gelernt werden, dass Kriege, Drogen, Kriminalität, Irrlehren und sonstige Verwirrungen der Vergangenheit angehören müssen.
aus «Stimme der Wassermannzeit» Nr. 144, September 2007
Robert Waster, Österreich
Das Licht dieser Welt
Wenn man auf unserer Heimaterde betrachtet, was rundherum alles schief läuft, hat man den Eindruck, dass sich der Mensch über positive Dinge und schöpferische Gesetze und Gebote keinerlei Gedanken macht und diese einfach ignoriert. Er wählt lieber den scheinbar bequemen aber dornigen Weg und vegetiert in bewusstseinsmässiger Dunkelheit dahin. Jmmanuel sagte schon vor über zweitausend Jahren, dass das Licht nicht unter den Scheffel gestellt werden soll, sondern auf den Scheffel, damit es leuchte in der Dunkelheit. Damit meinte er, dass das Wissen und die Lehre der Schöpfungsenergie, der Wahrheit und des Lebens Verbreitung finden soll bei allen jenen Menschen, die sich selbst dem wahrheitlichen Wissen zugänglich und geneigt machen.
Leider löschen die Menschen der heutigen Welt das Licht der Wahrheit dadurch aus, dass sie sich lieber zu Kultreligionen, Sekten und sonstigen finsteren Wahnvorstellungen bekennen und deren Pfaffen, Gurus und Meistern Glauben schenken, wodurch sie mit aller Gewalt ihren evolutiven Fortschritt hemmen, den sie nötig hätten, um endlich Frieden, Liebe, Harmonie und Weisheit auf ihrer «Mutter Erde» einkehren zu lassen und allem Leben, den Menschen sowie der Fauna und Flora den ihnen gebührenden Respekt zu erweisen.
Der Prophet der Neuzeit bringt das Licht der schöpfungsgesetzmässigen Wahrheit und Weisheit in diese Welt, indem er die Menschen durch seine Manuskripte, Schriften und Bücher der Wahrheit belehrt, die durch die Schöpfungsenergielehre gelehrt wird, obwohl die Reaktion vieler Menschen nicht nur die totale Ablehnung der Wahrheit ist, sondern auch die Verleumdung, Diffamierung, Verspottung und Lächerlichmachung des Künders.
Wie im finsteren Mittelalter wurden Anschläge auf das Leben Billys verübt und ganze Verunglimpfungskampagnen durchgeführt, obwohl wir derzeit das Jahr 2008 zählen und sich die heutige Menschheit auf ihre vermeintlichen Errungenschaften viel einbildet. Billy weiss ganz genau, dass er das Licht der Wahrheit in diese Welt bringt, auch wenn diese noch nicht greift. Seine grosse Liebe, Geduld und Ausdauer lassen ihn trotz aller Unbill in seinem Wirken nicht ermüden. Viele liebe Freunde haben sich schon um ihn geschart und versuchen, ihm in seiner schweren Mission beizustehen. Es ist nur eine kleine, jedoch kernige Gruppe, die sich zu ihm bekennt, ihm hilft und zu ihm steht, trotzdem hatten und haben die Propheten, die die Wahrheit lehrten, das grösste Leid zu tragen.
Jedes Licht hat einen Schatten, das ist in der heutigen Welt nur zu wahr. Wenn aber in ferner Zukunft das Licht der Wahrheit durchdringt und mit seinem hellen, warmen Strahlen alles Negative vertreibt, verschwinden auch die Schatten der Unlogik sowie alle Lügen und Unwahrheiten, die heute noch gepredigt werden. Dann wird der Mensch wie ein Phönix aus der Asche der Unwahrheit und des Glaubens zum Lichte der Wahrheit und Logik aufsteigen, um wahrlicher Mensch zu sein und mit Freude die Gesetze und Gebote der Schöpfung anzuerkennen und diesen nachzuleben.
Lieber Billy, recht lieben Dank für alles, was ich durch das Befolgen der Schöpfungsenergielehre, die du uns gebracht hast, an mir vollbringen konnte. Auch den Plejaren gilt mein aufrichtiger Dank, die in Liebe zu uns so tapfer an der Mission mitwirken, um aus uns lernunwilligen Erdenmenschen wahrliche Menschen zu machen.
aus «Stimme der Wassermannzeit» Nr. 148, September 2008
Robert Waster, Österreich
Warum?
Im deutschen Sprachgebrauch fordert das Wort ‹Warum› viele Antworten heraus, die nicht immer angenehm oder jedermanns Sache sind. Im Kindesalter fragen unsere Kleinen gerne, warum dieses oder jenes so sei, und die Eltern müssen in ihrer «angeborenen Allwissenheit» passen und können oft keine guten Antworten geben. Leider werden genau darum dem Nachwuchs in der heutigen Gesellschaft jede Art Kultreligionen, Sekten und vieles andere Unwirkliche und Falsche beigebracht und erklärt. Die Lehre des Lebens resp. die Schöpfungsenergielehre ist jedoch entweder völlig unbekannt oder ein Tabuthema, so dass sie nicht einmal annähernd gestreift wird. So wachsen dann die Fehl- und Falschinformationen mit dem Kind mit und prägen im späteren Leben seine Persönlichkeit, die mit dem Tun und Wirken in engem Zusammenhang steht. Das alles trifft auf den heutigen Menschen zu, der seine Ansichten und Meinungen, die von der wahrlichen Wahrheit weit entfernt sind, oft sogar hartnäckig untermauert und schliesslich mit aggressiven Emotionen verteidigt.
Wenn der Mensch ein Leid erdulden muss, fragt er in der Regel zuerst «Warum gerade ich?», aber nur selten, weshalb das Leid entstanden ist und was es grundsätzlich verursacht hat. Die Schuld schiebt er dann meistens den Mitmenschen oder seinem traurigen Schicksal zu, und er jammert und beklagt sich ohne dass ihm bewusst wird, welche Unverschämtheit in der Frage «Warum gerade ich?» liegt, denn darin ist in erster Linie auch die Frage enthalten: «Warum nicht der andere?» Eine solche Einstellung ist aber nicht richtig, denn korrekterweise sollte man nicht die Wirkung bejammern, sondern die Ursache suchen, damit die Möglichkeit der Fehlerbehebung entsteht.
Das Wort ‹Warum› kann aber auch auf viel Gutes hinweisen oder Positives bewirken. Wird z.B. in einem Gemeinschaftsprojekt eine Verbesserung mit der Frage «Warum nicht so?» vorgeschlagen, kann es sich auch positiv auswirken. «Warum teilst du dir das nicht besser ein?», kann bei vernünftiger Auffassung einiges auslösen, bei charakterschwachen Menschen allerdings auch das Gegenteil bewirken, denn aufgrund von Herrschsucht, Sturheit und vielem anderen mehr wird ein guter oder gut gemeinter Vorschlag gerne abgelehnt oder in den Wind geschlagen.
Meine drängendsten Fragen sind: «Warum beharrt der Mensch auf seinen Götzen, Göttern, Sekten und vielem mehr? Warum akzeptiert er nicht die wahrliche Wahrheit und lebt nicht nach schöpferischen Gesetzen und Geboten? Warum lobt und preist er nicht die Schöpfung, die ihm das Leben gab?»
Der Prophet der Neuzeit tut die Lehre der Schöpfungsenergie kund und erklärt den Menschen ihre Bestimmung, um die bereits einige wissen. Viele, die davon hören und Kenntnis von der wahrlichen Wahrheit erhalten, ändern ihr Denken und Handeln nicht und fragen lieber: „Warum soll ich?» Auf diese Weise wird es noch sehr lange dauern, bis der Mensch die Wahrheit findet, die Schöpfung anerkennt und seine Götter, Götzen und Heiligen dorthin verbannt, wo sie hingehören; ins Reich der Märchen und Fabeln.
aus «Stimme der Wassermannzeit» Nr. 162, März 2012
Robert Waster, Österreich
Licht der Erkenntnis
Anders als er jemals gedacht,
in ihm sich eines Tages ein Licht entfacht.
Tausend mal größer als zuvor,
es ihm eröffnet Tür und Tor.
Eine neue Welt er nun betrete,
voller Schönheit - ohne Sorgen, Nöte.
Sein Leben nun einen neuen Duft versprühe,
er nun aufgehe und voll aufblühe!
Anton Hahnekamp
Zeit, wohin gehst du?
Zeit, wohin gehst du?
Zeit, wo stehst du?
Ob überall und doch nirgendwo,
Du bist immer – scheinbar einfach, so.
Sei es mal dort oder wann,
mal zurück und doch voran.
Als sei Dir Vieles ganz egal,
und trotzdem bist Du universal.
Manche haben genug von Dir,
andere laufen – bis zur Gier.
Um Dich nämlich zu bekehren,
dich zu fangen und zu belehren.
Um Dich vielmehr gar zu kriegen,
Dich zu fesseln und zu besiegen.
Als Diener hätten sie Dich gern,
doch der Meister bist Du – bleibst daher fern.
Nur an jenen Orten weilest Du,
wo zu finden ist, die Harmonie und Ruh’.
Gar stehen bleiben tuest Du,
im Glück der Liebe, im Augenblick, im Nu.
Anton Hahnekamp