Überbevölkerung
Wie viel Fläche der Mensch beansprucht, in Zahlen.
Wie viel ist zu viel?
Wir sind zu viele.
- heute
- 9,66 Milliarden
- FIGU-Statistik: 9 656 304 106 Menschen, Stand 31. Dezember 2025, 00.00 Uhr · figu.org/statistik
- so viele verträgt die Erde nach Ansicht der FIGU
- 530 Millionen
- FIGU, Massnahmen · figu.org/massnahmen
18-mal so viele Menschen, wie die Erde verträgt. Das kleine Quadrat wäre genug.
Die UN Population Division schätzt rund 8,2 Milliarden, die FIGU zählt höher.
Wir nehmen fast alles.
Die Landfläche der Erde
100 Felder, jedes ein Prozent
3 % sind noch unberührt – mit allen Tieren, die dort einmal lebten
97 % vom Menschen verändert
Alle Säugetiere der Erde
100 Felder, jedes ein Prozent des Gewichts
4 % leben wild
60 % Nutztiere, 36 % Menschen – der Rest sind wir und unser Vieh
Zwei Forschungsgruppen, zwei Methoden – die eine hat Flächen gezählt, die andere Tiere gewogen. Derselbe Rest.
Die Hälfte des bewohnbaren Landes ist Acker und Weide, ein Prozent Städte und Straßen. Die andere Hälfte ist Wald, Buschland und Wasser – aber genutzt, bejagt, durchschnitten. Wirklich unberührt, mit allen Tieren, die dort einmal lebten: 3 Prozent.
Plumptre u. a. (2021) · Bar-On u. a. (2018) · FAO, aufbereitet von Our World in Data. Volle Titel und DOIs im Anhang.
Und es wird weniger.
Ein Fußballfeld Wald verschwindet weltweit alle 5,5 Sekunden.
Österreich, 2. April 2026: Was in einem Jahr nachwächst, ist nach 92 Tagen verbraucht. Die restlichen 273 Tage gehen auf Pump. Die Welt als Ganzes: 24. Juli.
Eine Million Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht.
FAO, Global Forest Resources Assessment 2025, Oktober 2025, Zeitraum 2015–2025: 1 306 m² je Sekunde, im Jahr 41 200 km² · Global Footprint Network · IPBES, Globales Assessment 2019: Aussterberate zehn- bis hundertmal höher als im Schnitt der letzten zehn Millionen Jahre.
Wie viel wäre genug?
Teilt man alles Land der Erde durch alle Menschen, entfallen auf jeden rund 15 000 Quadratmeter – zwei Fußballfelder. Unberührt davon ist ein Quadrat von 21 mal 21 Metern: rund 450 Quadratmeter. Was weg ist, kommt nicht zurück. Was bleibt, teilt sich durch die Zahl der Menschen: Bei rund 530 Millionen Menschen wären es rund 8 000 – gut ein Fußballfeld, das 18-fache.
Die FIGU nennt rund 530 Millionen Menschen als natürliches Maß. Rechne selbst nach – alle Zahlen dieser Seite liegen offen.
Eigene Rechnung: 4,3 Mio km² ökologisch intakte Fläche geteilt durch die Bevölkerungszahl. Balken maßstabsgetreu; genaue Werte im Anhang.
Die Zahlen im Einzelnen
Wie sich das Land verteilt
Die Erdoberfläche – davon 29 % Land
vom Land …
… sind 76 % bewohnbar
vom bewohnbaren Land …
… nimmt der Mensch 51 % – davon 50 % Landwirtschaft, 1 % Siedlungen. Die übrigen 49 % sind Wald, Buschland und Gewässer
und diese 50 % Landwirtschaft noch einmal aufgeteilt …
… 80 % für das Vieh, 16 % pflanzliche Nahrung, 4 % Textilien und Kraftstoffe
Vier Fünftel aller Äcker und Weiden der Erde dienen dem Vieh – und liefern 17 Prozent der Kalorien. Umgerechnet belegt das Vieh allein 40 Prozent des bewohnbaren Landes: fast so viel wie Wald und Buschland zusammen.
| Nutzung | Anteil | Bemerkung |
|---|---|---|
| Landwirtschaft | 50 | Weide, Futter, Nahrung |
| Städte, Dörfer, Straßen | 1 | alle Siedlungen der Erde zusammen |
| Wald | 37 | auch bewirtschafteter Forst |
| Buschland, Grasland | 11 | |
| Süßwasser | 1 | Seen und Flüsse |
| zusammen | 100 |
FAO, aufbereitet von Our World in Data; Agraranteile nach Poore & Nemecek, Science 360 · doi.org/10.1126/science.aaq0216
Wie die 3 Prozent gemessen wurden
Die eine Gruppe prüfte, wo heute noch alle Tierarten leben, die dort um 1500 vorkamen – 2,9 Prozent der Landfläche. Die andere wog die Biomasse aller Säugetiere: 4 Prozent leben wild, 60 Prozent sind Nutztiere und 36 Prozent Menschen.
Zwei Bezugsgrößen: Die 3 Prozent beziehen sich auf die gesamte Landfläche der Erde, die Anteile der Landnutzung oben auf das bewohnbare Land – ohne Eis und Wüste, das sind 76 Prozent des Landes. Und „unberührt" ist strenger als „nicht genutzt": Ein bewirtschafteter Wald ohne die Tiere, die dort einmal lebten, zählt bei der Landnutzung als Wald, bei der ökologischen Intaktheit nicht.
Warum 1500? Das ist der weltweite Bezugspunkt der Weltnaturschutzunion IUCN: Arten, die seither verschwanden, gelten als neuzeitlich ausgestorben. Um 1500 beginnt die europäische Expansion über die Kontinente – und mit ihr der Zeitraum, in dem der Mensch weltweit in Ökosysteme eingreift.
Fläche: Plumptre u. a., Where Might We Find Ecologically Intact Communities?, Frontiers in Forests and Global Change 4 (2021) · doi.org/10.3389/ffgc.2021.626635. Frühere Schätzungen lagen bei 20 bis 40 Prozent – sie zählten nur den Lebensraum, nicht die fehlenden Tiere. · Biomasse: Bar-On, Phillips, Milo, The biomass distribution on Earth, PNAS 115 (25) (2018) · doi.org/10.1073/pnas.1711842115
Je Mensch, genau gerechnet
4 971 m²
Acker und Weide für jeden Menschen
447 m²
unberührte Natur für jeden Menschen
Für jeden von uns wird 11-mal mehr Fläche beackert und beweidet, als überhaupt noch unberührt ist.
Eigene Rechnung: Landwirtschaft 48 Mio km², ökologisch intakte Fläche 4,3 Mio km², geteilt durch 9 656 304 106 Menschen.
Die unberührte Fläche wächst nicht. Sie wird nur durch mehr Menschen geteilt:
Eigene Rechnung: 4,3 Mio km² geteilt durch die jeweilige Bevölkerungszahl. Die Balken sind maßstabsgetreu.
Wasser
Jeder Mensch in Österreich verbraucht 4 700 Liter Wasser am Tag – sichtbar aus der Leitung sind 130, ein 36stel. Der Rest steckt in Nahrung und Kleidung; zwei Drittel davon fallen im Ausland an.
BMLUK und ÖVGW, Virtuelles Wasser 2021
Alle Zahlen dieser Seite auch als maschinenlesbare Datei – mit Einheit, Bezugsgröße, Stichtag und Quelle je Kennzahl.
Überbevölkerung - auch in Österreich!
Die Überbevölkerung bringt auch in Österreich mannigfache Nachteile mit sich. Die “hochgelobten zusätzlichen Arbeitskräfte” aus dem Ausland bringen nicht nur Wirtschaftswachstum, wie das vielfach von den Politikern immerzu unterstrichen wird, sondern “bringen” auch immer mehr unerträgliche Menschenansammlungen in immer mehr Ballungsgebieten mit sich. Diese Ballungsgebiete wiederum sind Nährboden für Kriminalität, Luft- und Umweltverschmutzung, Grünflächenvernichtung, Hektik, Lärm und unzählige menschliche negative Verhaltensweisen. Mehr Menschen auf engem Raum schafft mehr Probleme auf engem Raum.
Was heute als normal gilt, ist nicht ganz normal!
Wenn wir montagmorgens aufstehen und uns mit dem Auto auf den Weg zur Arbeit in die Stadt machen, ist es doch schon ganz normal im Stau zu stehen. Selbiges gilt natürlich auch für das Heimfahren am Freitag, wenn sich das erholende Wochenende ankündigt und viele die Stadt verlassen. Einerseits sind das die Pendler, die sich auf dem Heimweg machen und anderseits die Stadtbewohner selbst, die Erholung ausserhalb ihrer Stadt suchen. Nicht selten kommt ein Teil der Autofahrer in den «Genuss», täglich einen Stau erleben zu dürfen, wodurch besonders für diese Autofahrergruppe die Strassenstaus praktisch zur Normalität geworden sind und ganz einfach zum Stadtleben dazugehören.
Da der Mensch an dieser unrühmlichen Strassensituation selbst ja nichts ändern kann, versucht dieser das gelassen hinzunehmen, um sich nicht durch unnötige Ärgernisse den Tag zu verderben. Es ist ja wirklich nur frustrierend und belastend sich andauernd mit negativen Ereignissen und Gegebenheiten zu beschäftigen, die durch Ausseneinflüsse entstehen und somit nicht so schnell aus der Welt geschaffen werden können.
Diese in Gewohnheit gelebte Sorglosigkeit der Menschen, die in dichtbesiedelten Gebieten leben bzw. arbeiten, lässt viele blind werden, was sich dadurch zeigt, dass der Lärm und die schlechte Luft, die Abkapselung und Distanzierung zu den Mitmenschen, das Gedränge in U-Bahnen und Einkaufsmärkten, die Obdachlosigkeit und Kriminalität, die Unterhaltungs-, Konsum- und Vergnügungssucht, die Entfremdung zur Natur der Flora und Fauna, sowie viele andere Missstände und Unwerte, nicht mehr wahrgenommen und erkannt werden.
Würde aber der Stadtmensch bzw. der Pendler die Achtsamkeit wieder auf das Alltägliche richten und Dinge hinterfragen, dann müsste dieser früher oder später den Zusammenhang der Missstände erkennen. Nur durch das Sprengen des eingefahrenen Denkens kann der Mensch die Ursache für ein Problem erkennen. Aus dem Erkennen der Ursache wiederum, findet man rasch Lösungswege, die man jahrelang zuvor nie gesehen hat.
Und wer tatsächlich das Normale hinterfragt, der wird bald nicht mehr verdutzt sein oder hämisch lächeln, wenn von Überbevölkerung die Rede ist. Auch wird er weder empört sein, noch eine Verletzung des Persönlichkeitsrechtes beanstanden, wenn das Thema Geburtenkontrolle zur Sprache kommt.
Stefan Hahnekamp, Österreich
Geburtenkontrolle als Lösung!
Wie Redakteur Kurt Seinitz von der «Krone» in seinem Artikel vom Samstag, 27. 12. 2008, treffend mit den eindrücklichen Bildern dokumentiert: «Immer größere Dürregebiete auf der Welt einerseits und Bevölkerungsexplosion andererseits: Das kann nicht gut gehen.»
Derart logische Schlussfolgerungen würde ich mir mal von den Politikern erwarten - vergeblich! Obwohl ich in vielen Punkten den Artikel von Herrn Seinitz teile, sehe ich im Gegensatz zu ihm die Wurzel (Ursache) des Problems nicht in der fehlenden Hilfe für die landwirtschaftliche Produktion, sondern einfach in der masslosen Überbevölkerung. Neben der Dritten Welt sind auch alle anderen Staaten der Welt, mit Ausnahme vom Kontinent Australien, überbevölkert.
Das Wort «Überbevölkerung» habe ich sowieso noch nie aus dem Munde eines Politikers gehört, obwohl wir tagtäglich mit Wirkungen/Symptomen der Überbevölkerung in den Medien bombardiert werden: Klimawandel, Umweltkatastrophen, Umweltverschmutzung, Lebensraumzerstörung von Fauna und Flora, chronisch kranke Menschen durch Umweltgifte, hungernde Menschen usw. usf.
Niemand kommt auf die Idee, dass wir eventuell zu viele Menschen sind! Dabei lässt sich die ganze Problematik mit einfachen Schlussrechnungen (lernt man in der Unterstufe!) ausführen: «Je mehr Menschen auf der Erde, desto mehr Rohstoff-, Energie- und Nahrungsbedarf. Je mehr Menschen auf der Erde, desto mehr Umweltzerstörung und desto weniger hat jeder Einzelne.» Würde also ein normales Mass der Weltbevölkerung von 600 Millionen bis max. 1,2 Milliarden Menschen herrschen, dann wären alle gesellschaftspolitischen Themen klein und nichtig.
Der Großteil der Wissenschaftler ist sich wohl einig: Der Mensch trägt Schuld am Klimawandel. Genauer müsste es aber heißen: Die masslos überbordende Anzahl der Menschen trägt Schuld am Klimawandel. Nur durch eine in Logik gesetzlich verankerte humane Geburtenkontrolle/Geburtenregelung wird die Ursache bekämpft - nämlich die Überbevölkerung - und somit die globalen Probleme des steigenden Energie-, Rohstoff- und Nahrungsmittelbedarfes, welche sich «unbehandelt» zu globalen Katastrophen entwickeln, im Keime erstickt!
Leserbrief «Kronenzeitung», erschienen am Fr, 2.1.2009
Stefan Hahnekamp, Eisenstadt
Hungernde Kinder
Stefan Hahnekamp aus Eisenstadt schreibt uns (zu den Leserbriefen „Hunger durch Überbevölkerung“ in der „Kirchenzeitung” Nr. 38 vom 23. September 2007):
Es ist tatsächlich so, wie Dr. Edgar Schüssler schreibt, dass ich heftige Kritik am Artikel des Chefredakteurs der „KirchenZeitung“, Mag. Fikisz, geübt habe. Jedoch sicher nicht in der Absicht, ihn bloßzustellen bzw. zu diffamieren, sondern vielmehr darum, um ihm und auch den Hilfsorganisationen klar und deutlich aufzuzeigen, auch die andere Seite der Medaille zu betrachten, die durch diese Art der Hilfestellung zu Stande kommt. Herr Fikisz hat durch die (meinerseits unerwartete) Veröffentlichung bewiesen, einerseits selbst Kritik zu akzeptieren sowie anderseits Diskussionsspielraum in der „KirchenZeitung“ zu bieten. Auch ich habe die Kritik von Dr. Schüssler und Pfarrer Karl Niederer zu akzeptieren, auch dann, wenn die dargebrachten Meinungen mit der meinen ganz und gar auseinander laufen. Ich möchte nur einige Missverständnisse ausräumen, damit von mir nicht der Eindruck eines oberflächlichen, gefühlslosen Pessimisten und Zynikers entsteht: Wenn mir tatsächlich die hungernden Kinder egal wären, würde ich nicht das Wort erheben, sondern seelenruhig die Hände verschränken und ganz einfach zusehen, wie andere „hilfsbereite“ Menschen Geld spenden, und je nachdem mehr oder weniger Kinder durch diese Spenden überleben.
Mir ist sehr wohl bewusst, dass viele Menschen nicht tatenlos zusehen wollen, wenn andere Menschen leiden. Doch unüberlegte Taten können das Leiden noch erhöhen. Der „Sektor der Nächstenliebe“, wie es Herr Schüssler sagt, beinhaltet vielfach „falsche Nächstenliebe”, so also zwar durchwegs gut gemeinte Hilfe, die aber unüberlegt und ohne Abwägung der Konsequenzen erfolgt. Und ich habe eben die Konsequenzen der Zukunft aufgezeigt, sodass durch “falsche Nächstenliebe” die rasant ansteigende Überbevölkerung regelrecht gefördert wird. Die Natur/Schöpfung kennt keine “falsche Nächstenliebe”, denn diese handelt in absoluter Logik, um im Gesamten ein Gleichgewicht (=Harmonie) herzustellen, wie folgende Beispiele klarmachen:
Eine Überbevölkerung in der Tierwelt wird durch Massensterben aufgrund von Krankheit und Nahrungsmittelmangel ausgeglichen. Eine kranke Gazelle wird von der Natur nicht “bemitleidet”, sondern dient einem Löwenrudel als leichte Beute. Die Natur handelt nicht egoistisch, zynisch, skrupellos oder ungerecht, sondern durchwegs in ausgleichender Art und Weise. Wir sollten uns ein Beispiel an der Natur nehmen, denn diese akzeptiert keine negativen Ausartungen, und was vielfach vergessen wird: auch keine positiven Ausartungen!
Veröffentlicht am 21. Oktober 2007 in der Eisenstädter Kirchenzeitung
Mehr Stress in der Stadt
Quelle: ORF - https://newsv2.orf.at/stories/2064966/ am 22. Juni 2011
„Gefahrensender“ aktiver
Studien zufolge ist bei Menschen, die in einer Stadt aufgewachsen sind, das Risiko, an Depressionen oder Angststörungen zu erkranken, deutlich höher als bei Menschen, die auf dem Land leben. Bei Kindern, die in Großstädten aufwachsen, ist zudem das Schizophrenierisiko zwei- bis dreimal so groß.
Wissenschaftler haben jetzt herausgefunden, dass zwei für die Regulierung von Stress und Emotionen zuständige Hirnregionen bei Städtern verändert sind. Das Team um Professor Andreas Meyer-Lindenberg vom Zentralinstitut für seelische Gesundheit (ZI) im deutschen Mannheim präsentiert die Studie in der jüngsten Ausgabe des Fachjournals „Nature“, das Donnerstag erscheint - mehr dazu in science.ORF.at.
…
Depressionsrisiko um 39 Prozent höher
Das Risiko, dass Städter an Angststörungen erkranken, liegt Untersuchungen zufolge um 21 Prozent über dem von Landbewohnern, bei Depressionen sind es sogar 39 Prozent. In weiteren Studien soll nun geklärt werden, was genau das Leben in Großstädten so stressig macht.
Die Forscher vermuten, dass es vor allem daran liegt, dass viele Menschen auf engem Raum zusammenleben. „Wenn wir den genauen Grund kennen, kann das bei der Stadtplanung berücksichtigt werden“, sagte Meyer-Lindenberg. Schon jetzt lebt mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten - Tendenz steigend.
Alarmierender Anstieg in Österreich
Der Hauptverband der Sozialversicherungsträger schlug vergangene Woche Alarm, dass die Zahl psychischer Erkrankungen in Österreich stark steige: Gegenüber dem Jahr 2006 nahmen im Vorjahr um 100.000 mehr Menschen Leistungen der Krankenversicherung wegen solcher Beschwerden in Anspruch. Insgesamt sind das 900.000, wie eine aktuelle Studie zeigt. Besonders „betroffen“ mache dabei die „hohe Wachstumsdynamik“, hieß es vonseiten des Hauptverbandes.
«Stress and the City»
Mehr als Hälfte der Weltbevölkerung lebt heute in der Stadt. Das hat zwar Vorteile, kann aber unter Umständen die Anfälligkeit für psychische Störungen erhöhen. Das bestätigt nun der Blick ins menschliche Gehirn.
Quelle: Kronen Zeitung
Scheinlösung Biosprit
Vielfach sind Politiker der Ansicht, dass durch die von ihnen in die Wege geleitete Förderung von “Biosprit”, die Umwelt geschont wird. Doch in ihrer Unwissenheit und Kurzsichtigkeit bedenken sie nicht, die daraus entstehende Notwendigkeit, ungeheure, riesige Landflächen “aus dem Boden zu stampfen”, welche mit Weizen, Mais und Zuckerrüben angebaut werden müssen, um den Sprit-Bedarf der ständig steigenden Bevölkerung zu decken.
Für die Umsetzung ist es aber erforderlich, auch die “letzten Reste” der noch unberührten Natur als Nutzfläche für die Treibstoffgewinnung umzufunktionieren; denn immerhin brauchen wir die jetzt bestehende Landwirtschaftsfläche als Nahrungsgewinnung! So wird also die Natur weiterhin ausgebeutet werden, und zwar solange bis endlich die Ursache des Umweltdesasters erkannt und bekämpft wird, nämlich die weltweit grassierende Überbevölkerung!
Leserbrief, 20. Juli 2007
Stefan Hahnekamp, Österreich
Agrarmagazin «Unser Land», Ausgabe vom März 2012
«Asphalt statt Acker - Österreich verliert täglich 30 Hektar Agrarfläche»
Quelle: https://www.onfarming.at
Bildliche Darstellungen zum Thema Überbevölkerung
Jegliche Umweltschutzmaßnahmen von Umweltschutzorganisationen, Umweltaktivisten und Unternehmen, die deren Produkte als umweltfreundlich anpreisen, sind lächerlich gering. Jedes Jahr bewohnen ca. 100 Millionen(!) Menschen zusätzlich den Planeten Erde. Deshalb ist eine weltweite Geburtenkontrolle die einzig effektive und gleichzeitig humane Maßnahme, damit tatsächlich von Umweltschutz gesprochen werden kann.
Videos zur Überbevölkerung
Sepp Holzer - Der Agrar-Rebell
«Agrar-Rebell Sepp Holzer zieht auf seinem Bergbauernhof noch in einer Höhe von 1500 Metern Kiwis, Kirschen und Kürbisse, mitten im Winter erntet er Radieschen, und sein Getreide wächst im Wald: Der “Krameterhof” ist längst zum Symbol für eine neue Art der Landwirtschaft geworden. …» Quelle: Goldmann-Verlag
Die Situation in der Landwirtschaft ist furchtbar!
Vortrag in Hannova - 2011 «Das Buch Natur ist immer weit aufgeschlagen; da steht kein einziger Fehler drinnen. Dem Inhalt können wir zu 100 Prozent vertrauen. Da erfahre ich alles, was ich will - alles!»
Erich Stekovics - Das Paradeiserparadies
Vielfalt zu erhalten ist nicht nur ein Anliegen von Sepp Holzer, sondern auch das Motto von Erich Stekovics. Bei mildem Klima am Neusiedlersee, dem grössten Steppensee Mitteleuropas, hegt und pflegt er die grösste Sortenvielfalt an Tomaten/Paradeiser. Mit unkonventionellen Methoden ist er bedacht, sehr widerstandsfähige Paradeiserpflanzen zu züchten, dessen reifende Früchte im sonnigen Burgenland ein besonders gutes Aroma entwickeln.