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Sie würde gern zum «Paradies» werden!
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In Liebe schuf die Schöpfung unsere Erde, kreiert für das Leben mit Fauna und Flora und dem Wesen Mensch, der, speziell mit einem Bewusstsein ausgestattet, die Verantwortung für sich selbst, seine Mutter Erde und alles Leben trägt. In Gemeinschaft und Liebe zu seinen Mitmenschen sollte der einzelne seine Pflicht wahrnehmen und sich ein neutral-positives Ziel setzen. Die grösste Priorität ist die Evolution, die der Mensch wahrnehmen muss, denn das richtige Verhalten, gute Charakterbildung und viele andere positive Eigenschaften laufen mit dieser Einstellung konform, die am besten durch Meditationen zu erreichen ist.

Wir aber sehen das nicht so. Schliesslich funktioniert nicht einmal der kleinste Sozialteil des Menschen, die Familie, so richtig. Diese wird von der Gesellschaft so stark beeinflusst, dass sogar die Elternschaft in Frage gestellt wird und daher unsere kleinen Menschen, die Kinder, oft nicht im Paradies der Familie aufwachsen, sondern häufig die Hölle auf Erden erleben müssen. In der Hausgemeinschaft, bei der Arbeit, ganz gleich wo, bekriegt sich der Mensch. Auf jedem Fleck dieser Erde bricht er höllische Kriege vom Zaun und richtet erzwungenerweise überall grossen Schaden an. Man scheut sich nicht einmal, gegen die Naturgesetze, die auch schöpferische Gesetze und Gebote beinhalten, anzukämpfen. Vieles wird vernichtet, denn die menschliche Population steigt sprunghaft an. Daher wird Platz benötigt, der unserer Erde abgerungen wird. Die fruchtbare Mutter wird ausgebeutet, weshalb unsere Erde niemals zum «Paradies» werden kann, wenn wir unser Denken und Verhalten nicht schleunigst ändern.

Der Prophet der Neuzeit predigt das alles schon lange – aber niemand kümmert sich darum. Es ist wahrlich eigenartig, dass der Mensch alles ignoriert, obwohl nur eine gute Denkweise das «Paradies» schaffen kann, das sich der Mensch wünscht. Denn zum «Paradies» würde die Erde gern werden, wie es durch die Schöpfung vorgesehen ist. Der Mensch aber tendiert fanatisch zu seinen Kultreligionen und merkt in seinem negativen Denken nicht, wie falsch der Weg ist, den er beschreitet. Er hemmt seine Evolution und kommt dadurch in grosse Notlagen. Ganz nach dem Motto «der Prophet im eigenen Land gilt nichts» ignoriert und belächelt er den Propheten der Neuzeit und seine Warnungen und hemmt dadurch seinen Lebenssinn der relativen Vollkommenheit. Er fügt unserem Heimatplaneten zu seinem Nachteil gedanken- und verantwortungslos so viel Schaden zu, dass er uns schliesslich die Hölle bereiten wird. Auf diese Weise kann unsere Erde aber niemals das werden, was sie sein sollte, nämlich ein Paradies zum Lob und Preis der Schöpfung.

aus  «Stimme der Wassermannzeit» Nr. 153, Dezember 2009
Robert Waster, Österreich

 


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