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Missionierung und Mission
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Schon in der Vergangenheit wurden viele Missionierungen durchgeführt, wie z.B. von Fernando Cortez in der sogenannten „Neuen Welt“, wie aber auch auf dem afrikanischen Kontinent und im fernen Osten usw. Doch das Missionieren durch christliche Priester und Missionare, insbesondere der katholischen Kirche, hat sich bis heute erhalten. So bietet uns heute die ganze Welt Resultate solcher Tätigkeiten an, und zwar in Form von Kultreligionen und Sekten. Diese wurden in der Regel durch ungeheure Brutalität erschaffen, und zwar durch Zwangs-Missionierungen, die bei vielen Völkern mit Folterungen und Blutvergiessen verbunden waren sowie mit aufgezwungenen Entbürgerungen. Schon seit alters her ging das so, seit sich das Christentum breitmachte. Diesbezüglich gingen auch viele Kriege und die Inquisition über die Bühne, wobei Millionen von Menschen unschuldig dem Tod überantwortet wurden, an deren Hab und Gut sich die christliche Kirche noch bereicherte. Natürlich war alles verbunden mit Macht, die der Mensch so liebt und die er auch seine Mitmenschen, die ganze Gesellschaft und gar die eigene Familie spüren lässt.

Im Gegensatz zur vom Menschen der Erde hochgejubelten Macht über die Mitmenschen gibt es aber auch noch etwas anderes, nämlich wahre Liebe, Wahrheit, Wissen und Weisheit. Und genau in dieser Form wurde vor undenklicher Zeit, vor Äonen, durch einen grossen Weisen eine Idee geboren, um den leidenden und nach Wahrheit suchenden Menschen zu helfen und sie zu belehren,  um ihnen in freier Pflichterfüllung, in einer sich selbst auferlegten Mission und ohne jeden ausübenden Zwang, Liebe, Wissen, Wahrheit und Weisheit zu künden. Diese Mission läuft noch heute und ist wahrheitlich für jeden Menschen gedacht, der sich in Wissen, Liebe, Wahrheit, Weisheit und Vernunft fassen will.

Lieber Erdenmensch, das grosse und unermessliche Leid all der durch die christlichen Missionare missionierten Menschen, wie es durch die altherkömmliche Missionsgeschichte beschrieben ist, wird heute durch Angst, Hass, Besserwisserei, Neid und Unverständnis auch auf den Künder der «Geisteslehre» sowie auf dessen Mission übertragen, um sowohl ihn in seiner Arbeit wie auch die Mission selbst zu hemmen. Er, der Künder der Wahrheit, wird von allerlei Angreifern geharmt, verleugnet, angegriffen und verleumdet, und gar muss er ständig um sein Leben fürchten, da man es ihm nehmen und ihn auslöschen will. Schon 19 Mordversuche an ihm hat er hinter sich, doch trotzdem geht er ungebrochen einher und führt seine schwere Mission weiter und erfüllt sie getreu den schöpferischen Gesetzen und Geboten.

Leider setzt der grösste Teil der Erden-Menschheit lieber auf den Mammon, als auf die wirkliche Wahrheit, auf die wahre Liebe, auf das Wissen, die Weisheit, den Frieden, die Freiheit und die Harmonie. Verblendet durch Irrlehren und materielle Güter sowie durch Vergnügen, Laster und Sektengurus, haben die Menschen vergessen, die Wahrheit zu suchen. So haben sie alle Mühe, etwas Logik und Vernunft in ihr Gehirn und in ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen zu bringen. So wird von ihnen das wahre Menschsein vergessen, ebenso aber auch, dass die wahre Liebe, die tatsächliche Wahrheit, der Frieden, die Freiheit, das wahre Wissen sowie die Weisheit und Harmonie im Lichte der Schöpfung liegen, von wo alles niederstrahlt und das Leben in jeder Beziehung erhellt, wenn man nur die strahlende Helligkeit der Wahrheit sehen will.

Selbst die Schöpfung hat sich durch ein höheres Gesetz eine Mission auferlegt, und zwar in der Bestimmung dessen, sich weiter zu entwickeln, zu evolutionieren. Desto mehr gilt dieses Gesetz des Strebens nach Höherem, nach dauernder Evolution, auch für den Menschen. Und es liegt in seiner Bestimmung, sich durch unzählige Leben immer weiter und höher zu evolutionieren, bis er zur Reingeistform wird und als solche immer höher aufsteigt, um dereinst eins zu werden mit dem Absoluten Absolutum und letztendlich in relativ höchstmöglicher Vollkommenheit einzugehen in das SEIN-Absolutum. Diese Bestimmung fundiert nicht in einem Zwang, sondern in einer freien Entscheidung des Menschen, die er nach eigenem Ermessen erfüllen oder lassen kann. Wenn er jedoch aus eigenem Willen gegen das Gesetz der Natur verstösst und damit an sich selbst Schaden anrichtet, lädt er aus eigenem Verschulden Kummer, Not und Leid auf sich.

All das Geschehen der heutigen Zeit, hervorgerufen durch den Erdenmenschen, lehrt, dass das Gros der Menschheit den falschen Weg beschreitet und sich gegen die Wahrheit auflehnt. Natürlich müssen wir Menschen, um zu lernen Fehler begehen und diese dann durch Vernunft auch beheben, denn nur dadurch erfüllen wir das Streben nach Höherem und leisten der Evolution Genüge. Das liegt im Sinn des Lebens und in dessen Mission, denn das Fehlerbegehen stellt einen Lernprozess dar, der durch ein hartes Bemühen auf der Wahrheitssuche durchlaufen werden muss. Diese Tatsache ist erlernbar durch ein klares Reinbeobachten, durch Meditation und Ehrfurcht vor allem und jedem, was Voraussetzungen für alle Erkenntnisse sind, wie das auch die Geisteslehre lehrt, die durch die FIGU in ihrer Mission verbreitet, jedoch durch Billy dargebracht wird, der sie uns Menschen selbstlos kündet, ohne irgendwelchen materiellen Lohn dafür zu ernten. Durch ihn lernte auch ich streng und hart an mir zu arbeiten, wodurch ich der ganzen gewaltigen Wahrheit eine Kleinigkeit näherkam. Dafür sage ich Billy und seinen ausserirdischen Freunden sowie allen Menschen, die der FIGU angehören und in dieser an der wichtigen Mission der Belehrung der Wahrheit mitarbeiten, ein sehr liebes und grosses Danke, denn ohne all ihre Arbeit und Mitarbeit und ohne das äusserst bemerkenswerte Miteinander aller FIGU-Mitglieder wäre es mir nicht möglich gewesen, in so relativ kurzer Zeit das Körnchen Wahrheit zu finden, das mich wissender gemacht und mehr zum wirklichen Menschsein hingebracht hat.

Es ist wunderbar, wenn man Liebe und Wissen willigen Menschen weitergeben darf, damit auch sie aus der Dunkelheit in das schöpferische Licht des wahren Lebens finden und treten können, um wirklich Mensch zu sein und um wirklich leben zu können.

aus  «Stimme der Wassermannzeit» Nr. 126, März 2003
Robert Waster, Österreich

 


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