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Die Stille!
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Wir Menschen leben heute in einer sehr lauten Welt. Unsere Kinder wachsen schon in einer lärmdurchpulsten Welt auf, die umfänglich schädigend für alle ist, und der Ausgleich, dem wir alle bedürfen, sich nämlich für auch nur ganz kurze Zeit in die Stille zurückzuziehen, wird einfach ignoriert. Die Einsamkeit, die Ruhe zu geniessen, das scheint der Mensch verlernt zu haben. Lärmend streift er durch die Natur, doch nicht genug damit, denn um die Rastlosigkeit, die ihn umgibt, noch zu untermauern, muss er die lärmende Disco besuchen. So aber, lieber Mitmensch, vergisst du das Wichtigste in deinem Leben: Deinen treuesten Begleiter, den «Geist»! In deiner Ruhelosigkeit missachtest du dein inneres Selbst, den stetigen Begleiter, der dir immer zur Seite steht, wenn du nur auf ihn hörst. Dazu bedarf es aber der Meditation, die durch Konzentration, Stille und hartes Lernen auf Dauer wirksam wird. Deine Ruhelosigkeit und Angst lassen dies aber nicht zu, denn dein innerer Begleiter zeigt alle deine Schandtaten schonungslos auf. Ich spreche jetzt vom Gewissen: Wenn dieses ignoriert wird – das ist in der heutigen Zeit meist der Fall -, dann kann oder will der Mensch seine Fehler nicht erkennen, und so kann er diese auch nicht beheben. Dazu benötigt er die Stille, die ihm die Natur vorlebt, in den Gesetzen und Geboten der Schöpfung verwoben, so wie Billy das lehrt: Die Naturgesetze ruhen im Schöpfungsplan. In der Natur kann der Mensch in Ruhe den Gedanken freien Lauf lassen, in das Innere eintauchen und die eigene Persönlichkeit registrieren, damit er sich evolutionieren und neutral-positiv im Einklang mit der Natur leben kann und den Mitmenschen im Licht der Liebe der Schöpfung sieht, aus der alle das Leben erhielten, um dereinst durch die Evolution in relativer Vollkommenheit in die Schöpfung eingehen zu können.

aus  «Stimme der Wassermannzeit» Nr. 141, Dezember 2006
Robert Waster, Österreich

 


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